Fotos per Mail geschickt Matthias Seeberger

Der gestiefelte Kater

Marionettentheater Thomas Zürn

„Es war einmal ein Müller, der hatte drei Söhne, eine Mühle, einen Esel und einen Kater. Die Söhne mussten mahlen, der Esel das Getreide holen und das Mehl forttragen und der Kater, der musste die Mäuse fangen. Als der Müller starb teilten sich die drei Söhne das Erbe. Der älteste bekam die Mühle, der zweite den Esel und der dritte? Der Dritte bekam den Kater und einen Gulden, damit er sich wenigstens ein wenig Brot kaufen konnte. Weiter blieb für den nichts übrig. „Ach,“ sagte der Müllersohn. „Ich hab es doch am allerschlimmsten getroffen. Mein ältester Bruder kann mahlen, mein zweiter kann wenigstens auf dem Esel reiten. Aber was soll ich denn nur mit einem Kater anfangen?“ Mit seinem letzten Geld schenkt ein armer Müllersohn seinem scheinbar gänzlich nutzlosen Kater nicht nur ein paar Stiefel sondern auch sein Vertrauen. Der zeigt ihm dann mit List und Witz den Weg ins große Glück. Der Müllersohn und sein geerbter Kater, der sinnbildlich für positive Lebensenergie und Lebensfreude steht, durchleben gemeinsam diesen Weg: Loslassen – sich selbst vertrauen – sich aufrichten – den Selbstwert finden – sich für Gerechtigkeit und Freiheit einsetzen – den bösen Zauberer (das Alter Ego des Katers) besiegen, um am Ende das Glück in Form von Liebe und Reichtum zu finden. Der Marionettenspieler Thomas Zürn hat den gestiefelten Kater für das klassische Marionettentheater inszeniert und gemeinsam mit Diana Skoda in Szene gesetzt. Sie präsentieren mit ihren kunstvoll gestalteten Marionetten das bekannte Volksmärchen in einer ursprünglichen, komödiantischen und zeitlosen Form.

Die Musik zum Stück komponierte  die Hamburger Komponistin Christine Brückner.

Marionettentheater mit Thomas Zürn und Diana Skoda.

Musikalische Begleitung Dorothea Geiger (Violine) und Mareike Beinert (Querflöte)

Für Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren.

Spielzeiten:

21.12 2019 bis 15.3.2020, jeweils Sa. U. So., 15h

Eintrittspreis:

16€/erm. 11€

Barrierefreiheit:

Die Vorstellungen finden im 2. OG statt, das Haus verfügt über keinen Fahrstuhl.

Toiletten:

Die Toiletten befinden sich im UG, ein Behinderten-WC gibt es nicht.

Text und Foto stellte uns das Jenisch Haus zur Verfügung.

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