Das Bild zeigt einen Stand, an dem Bioprodukte verkauft werden, mit einem Schild mit der Aufschrift Naturkostwaren

Bio-Produkte haben in Hamburg fast jeden Tag Markttag

Das Bild zeigt eine Zucchinipflanze mit Blüten und FrüchtenTatsächlich findet im Stadtgebiet von dienstags bis samstags immer irgendwo ein Öko-Wochenmarkt statt. Neben Obst und Gemüse, Fisch, Fleisch und Backwaren wird auf einigen Märkten auch Kunsthandwerk angeboten. Einige Stände sind eher puristisch gehalten und bieten ein überschaubares Angebot feil, andere erinnern mehr an kleine Gemischtwaren-Läden.

Beschickt werden die Öko-Märkte in erster Linie von den Bio-Höfen aus der Region, z. B. Behnckens Vierländer Gemüsestand, dem Biohof Eggers in Kirchwerder, der Gärtnerei Sannmann in Ochenswerder, dem Gut Wulksfelde  in Tangstedt  oder dem Gut Wulfsdorf  in Ahrensburg.

Das Bild zeigt Bananen, Eier und ein Huhn aus PappmachéFast alle betreiben einen eigenen Hofladen mit kleinem Café, dem Gut Wulksfelde ist auch ein Restaurant angeschlossen: Die „Gutsküche“ . Interessierte können sich so vor Ort ein eigenes Bild über die Produktion, die Lebensbedingungen der Tiere und den Eigenanbau machen, sich nebenher mit dem breiten Angebot in den mehr als gut sortierten Bioläden, die sowohl der Biohof Eggers, Behnckens , die Gärtnerei Sannmann, das Gut Wulksfelde als auch Gut Wulfsdorf betreiben, eindecken und sich dann bei einem Snack – beste Bio-Qualität, versteht sich – erholen.

Das Bild zeigt den Hof eines Bauernhofes; zu sehen sind eine Scheune, ein Holztisch mit Holzbänken und ein ausrangierter blauer Trecker älteren ModellsSowohl Gut Wulksfelde als auch Gut Wulfsdorf haben für Besucherinnen und Besucher kleine Erkundungspfade eingerichtet, auf denen diese viel Wissenswertes über den  Hof und die Lebensweise der dort lebenden und arbeitenden Menschen erfahren. Im Sommer laden Tische und Stühle auf der Terrasse zum Verweilen ein, Kühen beim Grasen zugucken ist im Preis inbegriffen. Auf dem Gut Wulksfelde können Kinder auf ausrangierten Treckern spielen.

Auf Gut Wulfsdorf kann sich im Kräutergarten an dem reichhaltigen und erstaunlich vielfältigen Angebot selbst bedient, auf dem Gut Wulksfelde je nach Saison Obstgeerntet und Blumen können selbst gepflückt werden.

Das Bild zeigt eine Holztafel, auf der eine Aubergine abgebildet ist und ein Schild mit der Aufschrift Blumen selbst pflückenFür den schnellen Einkauf zwischendurch bieten die verschiedenen Öko-Märkte in der Stadt ein breites, allerdings von Markt zu Markt unterschiedliches Angebot. Einer der größten Öko-Märkte findet samstags in Ottensen statt, am Schulterblatt kann auf wenigen Metern alles Notwendige besorgt werden, das Angebot in auf dem Winterhuder Marktplatz variiert stark und ist von der Jahreszeit abhängig, ebenso wie der in Eppendorf am Marie-Jonas-Platz. Der Öko-Markt in Niendorf ist ebenfalls überschaubar, hält aber ein breites und besonderes Angebot bereit. Der Öko-Wochenmarkt in der Hafencity ist noch im Werden begriffen, das Angebot von derzeit 4 Ständen soll ausgebaut werden.

Auf vielen Marktplätzen ist an einigen Tagen gemischter Markt und an einem bestimmten Tag die Woche Öko-Wochenmarkt. Grundsätzlich sind auf fast allen Wochenmärkten auch Produkte aus Bio-Anbau erhältlich.

Barrierefreiheit:

Fast alle Marktplätze in Hamburg sind barrierefrei zugänglich. Über die Beschaffenheit der jeweiligen Höfe und Hofläden informieren Sie sich bitte auf deren Webseite.

Toiletten:

Die Ausstattung mit öffentlichen Toiletten ist auf den Marktplätzen sehr unterschiedlich.

Text und Fotos: Birgit Gärtner

Menü schließen