Das Bild zeigt die Dove Elbe und ein blau-weißes Boot

Urlaub in der Stadt in und mit dem HVV 

(Arbeitstitel)

Das Bild zeigt lila blühende Heide und Bäume im HintergrundIn dieser Rubrik geht es um Freizeitgestaltung in Hamburg, um Hamburg und um Hamburg herum, so weit der HVV reicht, plus Nutzung der kostenlosen Schuttle-Busse mit Anschluss an den HVV:

  • Der Elb-Shuttle, 1. Mai bis 3. Oktober, samstags und sonntags jeweils 3 x, Abfahrt S- Bahn Bergedorf
  • Der Heide-Shuttle, 15. Juli bis 15. Oktober, täglich, Abfahrt Bahnhof Buchholz, in Seevetal Umstieg in den Elb-Shuttle möglich

In der Lüneburger Heide gibt es u.a. die Möglichkeit der barrierefreien Kutschfahrt durch die Heide, allerdings nicht kostenlos. Mehrere Unternehmen bieten das inzwischen an.

Das Bild zeigt eine Holzbank unter BäumenBarrierefrei weit gedacht

Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Oberthema „barrierefreie Mobilität“, die Rubrik ist sozusagen der Inbegriff dieses Oberthemas.

Barrierefreiheit bezieht sich dabei nicht nur auf eventuelle Hindernisse im Bezug auf körperliche Einschränkung (Bewegung, Hören und Sehen, dauerhaft oder temporär), sondern auch auf Einschränkungen, z. B. für Menschen mit Kinderwagen, oder in finanzieller Hinsicht sowie Einsamkeit und/oder Kontaktscheue, die ein großes Hindernis sein können, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

GDas Bild zeigt einen spielplatz mit Geräten für kleine Kindererade Menschen mit geringem Einkommen haben häufig eine HVV-Monatskarte. Dessen Streckennetz reicht weit bis nach Niedersachsen und Schleswig-Holstein hinein; z. T. können auch die Züge der Deutschen Bahn, der Metronom oder die Regionalbahn Schleswig-Holstein und zudem die AKN (Altona-Kaltenkirchen-Neumünster Eisenbahn AG) genutzt werden.  Je nach Reichweite der jeweiligen Monatskarte kann völlig unkompliziert eine Zusatzkarte erworben werden, mit der dann das gesamte Streckennetz nutzbar ist; und Menschen, die über keine Monatskarte verfügen, können auf ein Tagesticket zurückgreifen.

Den HVV zum Bestandteil des Ausflugs umzufunktionieren, bietet sich auch für Familien mit Kindern an. Diese fahren für gewöhnlich gern Bus und Bahn, jedenfalls jenseits der überfüllten Schulbusse. Bus und Bahn sind in aller Regel warm und trocken, so können auch Sonn- oder Ferientage mit dem berühmten Hamburger Schmuddelwetter problemlos attraktiv gestaltet werden.

Mit Bus und Bahn barrierefrei durch Hamburg

Das Bild zeigt einen Ausschnitt von einem Fahrstuhl und einen Informationswagen des HVVDer HVV ist einigermaßen gut barrierefrei ausgebaut, die Busse sind grundsätzlich Niederflurbusse, viele S- und U-Bahnhöfe sind bereits barrierefrei, andere werden aktuell umgebaut oder der Umbau ist in Planung. Allerdings ist gerade bei den Buslinien, die abseits der großen Verkehrsstraßen unterwegs sind, zu beachten, dass es entweder gar keine Bushaltestellen gibt, der Bus also direkt an der Straße hält, Bushaltestellen zwar vorhanden sind, aber der Bordstein nicht abgesenkt ist.

Inzwischen sind in Hamburg und auch im Umland viele Stationen der U-, S- oder auch Fernbahn mit einem Fahrstuhl ausgestattet. Doch damit ist es für diejenigen, die mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl unterwegs sind, nicht unbedingt getan.  Auch wenn die Bahnhöfe an sich barrierefrei sind, so Das Bild zeigt ein Riesenrad mit Gondeln daranbieten S- und U-Bahn, die Regionalzüge oder auch der „Metronom“ nicht überall  stufenlosen Ein- und Ausstieg. Laut Webseite des HVV sind die S- und U-Bahnen mit einer Rampe ausgestattet. Sollten Sie diese benötigen, einfach Kontakt mit der Fahrerin/dem Fahrer aufnehmen.

Informationen zu „barrierefrei unterwegs“ bietet der HVV auf seiner Webseite (http://www.hvv.de/service/mobilitaet-fuer-alle/mobilitaetshilfen/).

Das gilt auch für die AKN, die auf ihrer Webseite über „Barrierefreies Reisen“ informiert (http://www.akn.de/barrierefrei-unterwegs.html).

Die Regio Schleswig-Holstein, die z. B. zwischen Hamburg und Bad Oldesloe verkehrt und auch innerstädtische Bahnhöfe wie Tonndorf oder Rahlstedt bedient, informiert ebenfalls auf der Webseite Das Bild zeigt ien reetgedecktes Hausüber „Barrierefreies Reisen“ (http://www.regionalbahn-sh.de/regionalbahn_sh/view/service/barrierefreie_reise.shtml).

Auch die Metronom-Züge nach Bremen, Cuxhaven oder Uelzen, sind standardmäßig mit einer Rampe ausgestattet. Eine Fahrt mit dem Metronom, bei der beim Einstieg Unterstützung benötigt wird, sollte vorher angemeldet werden (https://www.der-metronom.de/service/barrierefreiheit/).

Größere Bewegungsfreiheit ermöglichen öffentlich zugängliche barrierefreie Toiletten. Für die Nutzung von Behinderten-Toiletten wird häufig der „Euroschlüssel“ benötigt. Dieser ist für 20,- € beim „Club Behinderte und ihre Freunde“ (CBF) zu bestellen (http://cbf-da.de/de/angebote/shop/euro-wc-schluessel/). Dieser Schlüssel ermöglicht Menschen mit Handicap freien Zugang zu öffentlichen sanitären Anlagen. „Voraussetzung ist, dass sie einen Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 80 im Schwerbehindertenausweis, oder 70% plus Merkzeichen G haben. Bei Vorliegen der Merkzeichen aG, B, H, oder BL erhalten sie den Schlüssel unabhängig vom GdB“ (https://www.myhandicap.de/barrierefrei-reisen/reiseorganisation/euro-wc-schluessel/).

Sightseeing mit dem ÖPNV

Das Bild zeigt die elbe und in der Ferne den Hamburger HafenDabei ist der HVV nicht (nur) Mittel zum Zweck, sondern Teil des Vergnügens: Ein Ausflug, bei dem schon die Fahrt zum Erlebnis wird.

Beschrieben werden sollen z.B. interessante Bus- oder Bahnlinien, die Sight-Seeing innerhalb der Stadt möglich machen, Plätze oder Orte, an denen es sich auszusteigen lohnt und Ziele abseits des üblichen Hamburg-Tourismus-Mainstreams, die problemlos mit dem HVV zu erreichen sind.

Ein solcher Platz oder Ort könnte ein Picknickplatz an der Elbe sein, eine gastronomische oder kulturelle Einrichtung, ein Stadtteilzentrum oder eine andere Einrichtung mit einem speziellen barrierefreien Angebot, z. B  die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ein Denkmal, ein Museum, eine Windmühle, ein schöner Wochenmarkt, ein Park, ein Stadtteil, den zu erkunden es sich lohnt, Natur, reißende Das Bild zeigt MohnblumenFlüsse, schöne Häuser, sportliche Aktivitäten, z. B. Schwimmbäder, einfach mal Einkehr halten, oder, oder, oder …  Die jeweiligen Besprechungen auf unserer Webseite können im Text verlinkt werden.

Die Rubrik lebt von der Erzählung plus dem Barrierefrei-Check sowie der Illustration durch Fotos. Damit sollen Menschen angesprochen und eingeladen werden, den Tipps zu folgen und sie bekommen Informationen über etwaige Hindernisse.

Die Rubrik sollte Angebote enthalten für alle Jahreszeiten:

Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter

Text und Fotos: Birgit Gärtner

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