„Ach, geh‘ doch nach Wandsbek!“

Der Stadtteil Wandsbek ist das Zentrum des gleichnamigen Bezirks und liegt im Osten Hamburgs. Wandsbek erfreut sich großer Beliebtheit aufgrund der Fülle an Einkaufsmöglichkeiten, den zahlreichen Grünflächen und der guten Anbindung an Bus und Bahn.

Der Stadtteil hat zwei barrierefreie U-Bahn-Stationen. Die nördliche Station „Wandsbek-Gartenstadt“ ist umgeben von einem ruhigen Wohngebiet mit überwiegend einzelnen Siedlungshäusern. Der zentral gelegene Bahnhof „Wandsbek Markt“ bietet einen barrierefreien Zugang zum darüber liegenden Busbahnhof (ZOB), sowie zum Quarree, Wandsbeks Einkaufszentrum.
Einen Einkaufsbummel ohne Einschränkungen versprechen die 90 Geschäfte des Quarree´s und die zahlreichen Läden im Umkreis auf der Wandsbeker Marktstraße. Dazu bietet sich ein Besuch auf dem „Wandsbeker Wochenmarkt“ an, der sich hinter dem Quarree versteckt. Dieser Markt, mit seinem hohen Anteil an Waren aus der Eigenproduktion ist montags bis samstags von 08:30 bis 13:00 Uhr geöffnet. Zwei Parkhäuser in unmittelbarer Nähe bieten barrierefreie Zugänge zum Wochenmarkt und in das Quarree.

 

Karstadt-Filiale in Hamburg Wandsbek vor mehrspuriger HauptstraßeDer Wandsbeker Marktplatz vor dem Quarree, angrenzend an den ZOB, gehört mit zu den Lieblingsplätzen der Bevölkerung. Mit Blick auf das Wahrzeichen Wandsbeks, dem 70m hohen Turm der Christuskirche, lässt es sich hier gut verweilen. Außerdem finden saisonale Veranstaltungen statt, wie „Frühlingsmarkt“, „Oktoberfest“ oder „Winterzauber“.

 

 

Weiterhin kann Wandsbek beschauliche Naturflächen aufweisen. Ein Teil von dem Waldstreifen „Wandsbeker Gehölz“ gehört zum Stadtviertel. Weiter nördlich windet sich das Flüsschen „Wandse“, eingebunden in einen Grünzug, durch das Quartier. Im Osten verbreitert sich das Areal zum „Eichtalpark“. Hier befindet sich auch der Botanische Sondergarten. Die 2 Hektar bieten Pflanzenvielfalt, Gewächshaus, Parkbänke und ganzjährig freien Eintritt. Wald und Parkflächen sind von festen Sandwegen durchzogen.

 

 

 

 

Wandsbek und die Barrierefreiheit
Durch Wandsbek kann man sich hindernisfrei bewegen. Jedoch weisen die Straßen zwischen Wandsbeker Königstraße und Wandsbeker Allee ein erwähnenswertes Gefälle auf. An der Kreuzung Wandsbeker Allee, Kattunbleiche präsentiert sich gut sichtbar das Staatsarchiv Hamburg. Der barrierefreie Lesesaal lädt ein, die bewegte Geschichte in dem Bücher- und Dokumentenschatz zu recherchieren. Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich Wandsbek von einer dörflichen Ansiedlung zu einem adeligen Lehngut, mit herrschaftlichem Sitz und wurde später industrialisiert.

 

 

Bis heute ist der Dichter Matthias Claudius (1740-1815) eine beliebte Persönlichkeit. Zudem machte er Wandsbek durch seine Zeitung „Der Wandsbecker Bothe“ in ganz Deutschland bekannt. 1866 kam Wandsbek unter preußische Verwaltung. 1901 zählte es bereits 28.000 Einwohner und wurde kreisfreie Stadt. Seit 1938 gehört Wandsbek zu Hamburg. Heute zieht sich ein „Historischer Rundgang“, mit 36 Stationen durch den Stadtkern. Zwischen 1460 und 1866 gehörte Wandsbek zur dänischen Krone. Gesetze wurden so großzügig ausgelegt, dass bis heute in Dänemark der Rat in aller Munde ist: „Ach, geh‘ doch nach Wandsbek!“.

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