Das Bild zeigt einen Luchs, der schläfrig auf einem Baumstamm liegtMärchenhafte Atmosphäre

Das Bild zeigt den Eingang zum Wildpark; zu sehen sind ein Fachwerkhaus, Bäume und SträucherRosengarten-Vahrendorf liegt da, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, wie es im Volksmund so schön heißt. Im Wildpark Schwarze Berge gesellt sich noch allerhand Getier dazu: Luchse, Rehe, Hirsche, Elche, Wölfe, Bären, Heidschnucken, Waschbären, Zicklein, Vögel, Fledermäuse, und, und, und … Zum Teil sind die Tiere in Gehegen untergebracht, sehr viele bewegen sich in für Menschen zugänglichen Arealen. Alle Tiere haben jedoch Rückzugsgebiete und somit die Möglichkeit, sich den neugierigen Besucherinnen und Besuchern und deren – häufig – lautstark zum Ausdruck gebrachten Entzücken  zu entziehen.

Das Bild zeigt den Kopf eines RehsDas ca. 50ha große Areal hat etwas Verwunschenes, vor allem im Herbst, wenn ein leichter Nebel über den Tälern und Seen liegt.Wohl niemand würde sich wundern, wenn Heidi und Peter die Geißen hüten würden, Rapunzel ihr Haar am Aussichtsturm herunterließe, oder etwa Hänsel und Gretel vor der bösen Hexe gerettet werden müssten.

Zumindest das Hexenhaus mitsamt Feuerstelle gibt es: Die „Kunsthandwerkerhalle“, in der wie es der Name schon sagt, Kunsthandwerk ausgestellt wird und erworben werden kann. Ein offenes Kaminfeuer sorgt für behagliche Atmosphäre. Die Hütte ist komplett aus Holz und passt sich wunderbar ihrer Umgebung an. Eines der vielen Beispiele dafür, dass bei der Gestaltung des Wildparks die Natur im Fokus stand.

Auch Bambi hat sich eingefunden – und zwar zahlreich: Die vielen Rehe und Zicklein in den frei zugänglichen Gehegen machen tierischen Spaß; und unbedingt auch die Hängebauchschweine, das „grunzende Das bild zeigt ein HängebauchschweinEmpfangskomitee“, wie es auf der Webseite des Tierparks heißt. Nach den Zwergottern sind sie die ersten Tiere, die die Besucherinnen und Besucher zu Gesicht bekommen. Die Fütterung der Zwergottern gehört wie die Flugschauen zum täglichen Programm des Tierparks, die Hängebauchschweine dürfen von den Besucherinnen und Besuchern  gefüttert werden. Dabei wird diesen gleich zu Beginn ihres Rundgangs eine wichtige Lektion erteilt: Gefüttert werden dürfen nur jene Tiere, bei denen Schilder ausdrücklich darauf hinweisen und nur das vom Wildpark hergestellte Futter, das in verschiedenen auf dem Gelände verteilten Automaten gegen ein geringes Entgelt erhältlich ist.

Unterhaltsam und lehrreich

Auf dem Bild sind zwei Zwergotter zu sehenGelernt werden kann auf dem Gelände so allerhand. Dafür sorgen viele Informationstafeln zu den verschiedenen Tierrassen, z. T. mit humoristischem Einschlag. So lernen wir z.B., dass das Reh nicht die Frau des Hirsches ist. Mal Hand aufs Herz: Hätten Sie es gewusst? Bei Lichte betrachtet natürlich ja, denn die Frau des Hirsches ist die Hirschkuh, der Mann des Reh der Rehbock. Das haben wir alle im Biologie-Unterricht so gelernt. Trotzdem haben vermutlich viele von uns die Kombination Reh/Hirsch als Paar abgespeichert. Gut, dass wir im Wildpark wieder auf die richtige Spur gebracht werden und beim Anblick der Stellschilder mit der entsprechenden Erklärung ein wenig über uns selbst schmunzeln können.

Das Bild zeigt Bäume mit grünen Blättern und LichtstrahleApropos richtige Spur: Der Wildpark liegt in einem Waldgebiet, entsprechend unwegsam und steil sind mitunter die Wege. Doch keine Sorge, alle sind gut gesichert, und mit nicht übersehbaren Schildern wird z. B. auf eine starke Steigung hingewiesen. Sehr viele Sitzecken geben die Gelegenheit, sich von der Mühsal zu erholen und den Tieren über einen längeren Zeitraum gemütlich zuzusehen.

Nicht nur für Unterhaltung und Bildung ist im Wildpark bestens gesorgt, sondern auch für das leibliche Wohl. Von Restaurant über Imbiss bis Kiosk haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich mit Speis und Trank zu versorgen. Allerdings kann bis auf wenige Ausnahmen auch nach Herzenslust gepicknickt werden, sogar einen Grillplatz gibt es. Das Bild zeigt den Kopf eines Bären, der im See badet und einen BaumstammDort gelten allerdings streng festgelegte Regularien, die an der „Köhlerhütte“ zu erfragen sind.

Auch die lieben Kleinen kommen nicht zu kurz: Auf dem Gelände verteilt befinden sich mehrere Spielplätze, mancherorts macht ein Tunnelsystem nur Kindern den Zugang zu Plattformen zwischen einzelnen Gehegen möglich.

Über den Park ließe sich so viel erzählen, wie es vor Ort zu entdecken gibt. Wer einen absolut entspannten Tag in märchenhafter Atmosphäre mit tierischem Spaß verbringen möchte, sollte sich jedoch auf den Weg nach Rosengarten-Vahrendorf machen. Ob von der obersten Plattform des Das Bild zeigt ein rotes Karussel mit PedalbetriebAussichtsturms tatsächlich die Elbe zu sehen ist, dass finden Sie am besten selbst heraus …

Unser Tipp: Wenn Sie den Park besuchen, bringen sie viel Zeit mit. Erstens ist das Gelände sehr weitläufig, zweitens gibt es sehr viel zu sehen, zu lernen und zu erleben, drittens laden sehr viele gemütliche Sitzecken zum Verweilen ein, die wohl kaum jemand alle völlig ungenutzt lassen kann und zu guter Letzt fällt es am Ende sehr schwer, sich von den possierlichen Tierchen zu trennen.

Öffnungszeiten, Preise und Programmhinweise entnehmen Sie bitte der Webseite.

Barrierefreiheit:

Das Bild zeigt eine Rampe und das Imformationsschild für die Wildpark-BahnDas wurde wirklich an alle und jeden gedacht: Alt und Jung, Groß und Klein, Menschen mit und ohne Handicap. Für Kinder kann am Eingang ein Bollerwagen ausgeliehen werden, allen Besucherinnen und Besuchern steht die Wildpark-Bahn zur Verfügung, die zwei Mal am Nachmittag ganz gemütlich für jeweils eine knappe Stunde über das Gelände zuckelt, Montags gibt es die Möglichkeit, einen Anhänger anzukoppeln, damit auch zwei Menschen im Rollstuhl die Rundfahrt antreten können. Gruppen mit mehr Personen im Rollstuhl, oder die an anderen Tagen den Park besuchen möchten, können das telefonisch abklären.

Das Bild zeigt die Station, an der Bollerwagen ausgeliehen werden könnenAuf dem gesamten Gelände sind verschiedene „Futterkrippen“ in Form von Kiosk, Imbiss und auch Restaurant verteilt. Alle sind barrierefrei. Zum Restaurant am Eingang des Parks führt eine Rampe und im Gebäude vor der Kasse eine Treppe, die mit einem Treppenlift bestückt ist.

Das Areal ist ein Waldgebiet und somit uneben und zum Teil sehr abschüssig. An all diesen Stellen, z. B. dem Bärengehege, sind am Wegesrand Bänke für eine kurze Erholungspause angebracht. Insgesamt zeichnet sich der Park dadurch aus, dass flächendeckend Sitzgelegenheiten vorhanden sind.

Das Bild zeigt den Sitzlift an der Treppe zu RestaurantDas Gelände ist sehr gut ausgeschildert, an den abschüssigen Stellen weisen Tafeln darauf hin.

An der Kasse liegen Flyer aus, auf denen der gesamte Park sehr gut und ausführlich erklärt ist, inklusive Informationen zu barrierefreiheit und starkem Gefälle.

Einen Audio-Guide gibt es nicht, grundsätzlich ist es für Menschen mit starker Sehschädigung ratsam, nicht allein im Park unterwegs zu sein.

Der gute Service für Menschen mit Handicap beginnt schon auf dem Parkplatz, auf dem 5 Behinderten-Parkplätze ausgewiesen sind.

Toiletten:

Das Bild zeigt die Tür zum Behinderten-WCDas Bild zeigt das Schild für das WC mit zusätzlicher Kinderbrille

Vier Toilettenhäuschen sind über das Gelände verteilt, alle barrierefrei. Für die Nutzung des Behinderten-WCs am Eingang wird ein „Euroschlüssel“ benötigt, der an der Kasse erhältlich ist.

Alle Damen-Toiletten auf dem Gelände sind mit Extra-Kindersitz und Wickeltisch ausgestattet.

 

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