Das Bild zeigt einen Gemüsestand; zu sehen sind verschiedene Gemüsesorten, u.a. Ingwer, Knoblauch, Zwiebeln, Lauchzwiebeln, Gurken, Tomaten, Chili, Rucola, verschiedene Pilzarten, Datteln und Sauerkraut in Plastiktöpfchen

Familiäre Atmosphäre und viel Selbstproduziertes

Das Bild zeigt einen Verkaufsstand, an dem Produkte von Ziegen und Ziegenmilch verkauft wirdEin bisschen wirkt er wie versteckt: Der Eingang zum Wochenmarkt Chrysanderstraße/Vinhagenweg liegt neben dem Bergedorfer Schloss und ist zudem von Büschen und Bäumen gesäumt. Dahinter verbirgt sich ein kleines Einkaufsparadies – jedenfalls für jene, die Freude an frischen und exklusiven Produkten haben.

Schwerpunktmäßig bieten die Verkaufsstände Obst und Gemüse an, vieles davon in den Vier- und Marschlanden erzeugt. Eine Besonderheit ist die Vielfalt der Das Bild zeigt einen Blick auf den Markt; zu sehen sind auf beiden Seiten Verkaufsstände unter Bäumen und Menschen, die schauen und kaufenTomatensorten, die in den vergangenen Jahren in vielen Betrieben rekultiviert wurden, insbesondere die „Vierländer Platte“, eine feste leuchtend rote Fleischtomate. Die Vielfalt besticht auch farblich: Von hellgelb über verschiedene Grün- und Rottöne bis hin zu fast schwarzen Früchten. Sie unterscheiden sich nicht nur farblich, sondern auch durch den Geschmack, manche Sorten sind z. B. erst nach dem Schmoren schmackhaft.

Außerdem natürlich Blumen, denn neben Obst- und Gemüseanbau ist die Region für die Blumenzucht berühmt. Etwa jede 4. Rose, die in Deutschland verkauft wird, wurde dort gezüchtet.

Besonders interessant wird der Markt durch die verschiedenen Stände kleiner Manufakturen, die ausschließlich selbst produzierte Waren Das Bild zeigt einen gelben Verkaufswagen, an dem es frische Pasta gibt und schwarze Schilder, auf denen die Produkte angepriesen werdenanbieten. Sei es Ziegenkäse aus eigener Zucht und Herstellung, in der eigenen Mühle produzierte Öle und daraus hergestellte Produkte, oder auch hausgemachte Pasta für den Snack zwischendurch. Freundliche Beratung gibt es gratis dazu.

Insgesamt macht der Markt einen sehr familiären Eindruck: Der Käseverkäufer empfiehlt, am Gemüsestand nebenan Weintrauben zu erwerben und dort wiederum wird das passende Brot vom Bäckerstand gegenüber angepriesen.

Barrierefreiheit:

Der Markt verläuft entlang einer geteerten Straße, die von allen Seiten barrierefrei zugänglich ist. Allerdings ist er nicht direkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Er liegt neben dem Bergedorfer Schloss und ist von der barrierefrei ausgebauten S-Bahn-Station „Bergedorf“ ein Stück entfernt. Der Weg von der S-Bahn-Haltestelle bis zum Markt ist ebenfalls barrierefrei ausgebaut.

Toiletten:

Nein

Text und Fotos: Birgit Gärtner

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