Das Bild zeigt Enten aus Holz

Hamburgs charmantester Wochenmarkt

Das Bild zeigt einen Stand, an dem Produkte aus Dinkel verkauft werdenWann immer die schönsten Wochenmärkte im Land irgendwo erwähnt werden, einer wird gewiss nicht fehlen: Der Markt unter der U-Bahn-Brücke entlang des Isebek-Kanals. Von der U-Bahn-Haltestelle „Eppendorfer Baum“ bis „Hoheluftbrücke“ bieten durchschnittlich 200 Stände neben Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Pflanzen und Blumen wunderbares Kunsthandwerk, nützliche Dinge wie Bürsten oder Taschen sowie Ausgefallenes wie Scheren und Gemüseschäler für linkshändige Menschen. Und natürlich dürfen kleine Versorgungseinheiten, z. B. in Form einer Crêperie oder eines mobilen Cafés, nicht fehlen.

Das Bild zeigt eine Gruppe von Musikerinnen und Musikern Die Waren oder Kunstgegenstände werden in der Region angebaut, bzw. produziert. Allerdings gibt es neben Heidehonig, Äpfeln aus dem Alten Land oder Kohl aus Dithmarschen auch internationale Spezialitäten. Ein großer Teil des angebotenen Gemüses stammt aus Bio-Anbau.

Wer über den Markt schlendert, sollte sich nicht wundern, wenn am Gemüsestand plötzlich ein prominentes Gesicht auftaucht: Auch TV-Köche wissen Qualität und Auswahl dort zu schätzen.

Das Bild zeigt einen Blick auf den Markt; zu sehen sind die U-Bahn-Brücke, Verkaufsstände, u.a. Bürsten und Kleidung, Menschen auf dem GangWer den Isemarkt besucht, sollte etwas Zeit mitbringen, denn es lohnt sich, auf der einen Seite rauf und der anderen runter zu schlendern. Sehr angenehm ist, dass ein Teil der Stände quasi zum Inventar gehört, während andere kommen und gehen. So ist es problemlos möglich, gewisse Vorlieben zu entwickeln, und sich darauf verlassen zu können, dass dieser Fisch-Stand oder jene Blumenhändlerin immer da ist, aber jeder Besuch auch seinen eigenen Reiz hat, weil es immer etwas Neues zu entdecken gibt.

Wer schon mal da ist, sollte einen Blick über das Marktareal hinaus riskieren: Das Ufer des Isebekkanals reihen sich auf beiden Seiten wundervolle Jugendstil-Prachtbauten. Die um die Jahrhundertwende errichteten hochherrschaftlichen Häuser mit Wohnungen selten unter 200 m² wurden weitestgehend von den Bombardierungen durch die Briten verschont. Weil diese sie nach dem Krieg selbst nutzen wollen, wie Autor Harald Vieth in der Zeit zitiert wird. „Und sie hatten gehört, dass in diesen schönen Häusern viele Bürgerlich-Liberale wohnten, die BBC hörten“, so Vieth.

Das Bild zeigt einen Blick auf den Markt; zu sehen sind die U-Bahn-Brücke, Verkaufsstände, u.a. Bürsten und Kleidung, Menschen auf dem Gang, darunter eine Frau mit RollatorBarrierefreiheit:

Der Markt ist von allen Seiten barrierefrei zu erreichen. Die beiden U-Bahn-Stationen „Hoheluft“ und „Eppendorfer Baum“ sind barrierefrei ausgebaut.

Toiletten:

Eine barrierefreie Toilette gibt es in der Nähe nicht.

Text und Fotos: Birgit Gärtner

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