Das Bild zeigt einen Verkaufsstand, an dem Bürsten für verschiedene Zwecke verkauft werden

Verkannte Schönheit

Das Bild zeigt einen Verkaufsstand, an dem Kaffee und Kuchen verkauft wird und Menschen, die davor stehenWo immer Hamburgs schönste Wochenmärkte aufgezählt werden, einer fehlt mit Sicherheit: Der an der Osdorfer Landstraße in Groß Flottbek. Das ist sehr schade, denn erstens wird dort bereits seit 60 Jahren gehandelt, zweiten mit vielen Dingen, die es auf anderen Märkten nicht – oder zumindest selten – gibt und drittens, weil schon das Angebot an Obst und Gemüse so vielfältig ist, dass sich allein deswegen der Besuch des Marktes lohnt. Zwar ist der Marktplatz nicht so charmant wie z. B. der Isemarkt, der Volksdorfer Wochenmarkt oder der am Goldbekufer, aber auch bei Wochenmärkten gilt: Auf die inneren Werte kommt es an. Und da hat Groß Flottbek doch allerhand zu bieten.

Angeboten werden dort vor allem frische Produkte aus dem Umland, wie den Vier- und Marschlanden, dem Alten Land und der Lüneburger Heide, in verschiedenen Qualitätsstufen und Preisklassen aus konventionellem, integriertem und ökologischem Anbau. So bereichern in der jeweiligen Saison z. B. Das Bild zeigt einen Stand mit Blumen in verschiedenen FarbenHeidekartoffeln, Spargel aus Niedersachsen, rekultivierte alte Tomatensorten aus den Vierlanden oder alte Apfelsorten aus dem Alten Land das Angebot.

Zudem gibt es Backwaren, Honig, Molkereiprodukte, Fisch und Fleisch, Eier und Blumen. Darüber hinaus finden Interessierte Bürsten für jeden Zweck, handgemachte Pralinen, Delikatessen aus Frankreich, mediterrane Spezialitäten, hochwertiges Olivenöl und Produkte aus Olivenholz, Stände mit Angeboten aus verschiedenen Nationalitäten für den kleinen Snack zwischendurch, Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.

Ein echtes Erlebnis, für das sich auch eine weitere Anreise lohnt.

Das Bild zeigt die Tür zum Behinderten-WCBarrierefreiheit:

Der Markt ist von allen Seiten barrierefrei zugänglich.

Toiletten:

Der Markt ist mit einem Toilettenhäuschen ausgestattet. Darin befindet sich auch ein Behinderten-WC, das allerdings außen nicht ausgeschildert ist.

Text und Fotos: Birgit Gärtner

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